KONZERT: am 15. Oktober 2005, 20.30 Uhr, in der Gackeleia in Ronneburg
   

klaus-andré
Eiickhoff-Vorhangeickhoff

Mit einem Best-of-Konzert ist Klaus-André Eickhoff bereits zum dritten Mal in der Gackeleia zu Gast. Begleitet wird der Liedermacher auch dieses Mal vom virtuosen Ausnahme-Cellisten Torsten Harder

Handgemacht vom Anfang bis zum Schluss

Klassik ist Ihnen zu ernst - Comedy zu locker?
Ein Konzert ganz besonder Art bietet hier die Ronneburger Gackeleia in Altwiedermus seinem Publikum. Als Kontrast zu Kabarett und Comedy setzt man hier Zeichen für die musikalische Unterhaltung in der Kleinkunstbühne.
Bereits zweimal hatte man den Liedermacher Klaus-André Eickhoff aus Aachen im Programm. Was von Eickhoff mit Unterstützung des Cellisten Thorsten Harder auf der Bühne geboten wurde, lies auch den letzten Skeptiker zu Begeisterungsstürmen hinreißen. Nach fast zwei Stunden Programm forderte das Publikum mit einer Intensität weitere Zugaben wie es sie so noch nicht in der Gackeleia gegeben hatte.

Eickhoff Klavier - Harder Cello
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Ein bisschen Reinhard Mey, eine Prise Konstantin Wecker, Klaus-André Eickhoff bietet eine sehr sympathische und eigenwillige Mischung. Ungezwungenes Plaudern mit dem Publikum, unaufdringliche Ausstrahlung, harmonisch warmes Klavierspiel, persiflierender Witz. Ein Glücksfall für die Liedermacher-Szene.
Amüsant seine geistreichen und spöttischen Anmerkungen über die Schwierigkeiten der deutschen Sprache. Er schlägt leise Töne an, aber das heißt nicht, dass er auf Zynismus verzichtet, aber seine Bisse sind fein und sein Spiel von unaufdringlicher Dramatik. Charakteristisch für ihn und angenehm für das Publikum ist seine weiche, klare Stimme und der sanfte Anschlag der Tasten. Mal mit spitzbübisch-frecher, mal mit einfühlsam-warmer Stimme nimmt er die Zuhörer mit auf eine Reise durch seine Gedankenwelt. Es sind Geschichten aus dem alltäglichen Leben, leise-romantisch oder eindringlich-temperamentvoll, untermalt von Klavier-Musik und Cello, die die Zuhörer hinhören lassen, faszinieren, amüsieren, die sie berühren. Seine Lieder sind Ausdruck seiner selbst. Ungekünstelt, aufrichtig und glaubhaft offenbart er seine Gedanken. Dabei nimmt er Alltägliches aufs Korn – gewagt frech und respektlos, aber niemals verletzend.

"Best of "
Von kleinen Brötchen und perfekten Augenblicken – das aktuelle Soloprogramm
Klaus-André Eickhoff, mehrfach preisgekrönter Liedermacher am Klavier, thematisiert Alltagsanekdoten genauso wie Lebensfragen mit Tiefgang. Dabei wagt er sich auch an heiße Eisen, etwa wenn er die Grundsehnsucht des Menschen anspricht oder sich zynisch zur Kriegsrhetorik der Politiker äußert. Vor allem aber zeigt sich Klaus-André Eickhoff mit spitzbübischem Charme dankbar für die aberwitzigen Kleinigkeiten des Alltags, sei es, dass er kein Trompeten-Double braucht, schon weil er gar nicht Trompete spielt, oder dass der Zeigefinger in die Nase passt. Ein Konzerterlebnis mit Witz und Tiefgang.

Eickhoff-HarderKlaus-André Eickhoff: Preise & Highlights
Emmendinger Kleinkunstpreis 2004 (Jury- und Publikumspreis)
Auftritt mit Konstantin Wecker u.a. beim Festival des politischen Liedes in Berlin 2004
Nürnberger Bardentreffen 2003
Niedersächsischer Kleinkunstpreis („Goldene Rübe“) 2003, 2. Platz
SWR2-Liederbestenliste mit dem Song „God bless America“ (Oktober-Dezember 2002)
Förderpreis für Songpoeten der Hanns-Seidel-Stiftung München (2002)
Auftritte bei den „Songs an einem Sommerabend“ auf Kloster Banz (2002)
GEMA-Stipendium für Textdichter (2002)

Torsten Harder (Cello)

Torsten Harder studierte an der (Ost-)Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, im Hauptfach Violoncello. 1985 wurde er exmatrikuliert, weil er sich öffentlich zu seinem christlichen Glauben bekannte. 1989 legte er nach einem Fernstudium sein Staatsexamen ab. Der Vollblut-Musiker arbeitete als Cellist und Schauspiel-Musiker am Landestheater Mecklenburg in Neustrelitz, sowie an den Städtischen Bühnen in Münster.

Seit 1997 ist er freischaffender Komponist und Musiker, arbeitete mit zahlreichen Bands und Ensembles unterschiedlicher Stilrichtungen zusammen und wirkte bei vielen CD-Produktionen mit. Im Jahr 2000 begegneten sich Torsten Harder und Klaus-André Eickhoff bei einem Festival in den Niederlanden, wo sie 2003 erstmals gemeinsam auftraten. Im Konzert begleitet Torsten Harder den Songpoeten virtuos und einfühlsam, und steuert eigene Kompositionen bei.