Theater am 3. März 2007 , 20.30 Uhr in der Gackeleia in Ronneburg

Das theater kokomiko präsentiert eine Beziehungskomödie von Franca Rame und Dario FoTitel
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Darsteller:

Andrea Funk (Antonia)
Bernhard Funk (Ehemann)
Frank Mumme (Aldo)

Regie:  Sabine Scholz
Maske: Hildegard Redmann
Bühnenbild:  Andrea Funk, Bernhard Funk, Sabine Scholz
Musik:  Nezih Açba

Ton:  Bernhard Funk

Die „Offene Zweierbeziehung“ (uraufgeführt 1983) gehört einem bei uns recht vernachlässigtem Genre an: dem unterhaltenden Boulevardtheater mit schrillen, gesellschaftskritischen Mißtönen. Gerade deshalb hatte es in den letzten 23 Jahren in vielen Ländern immer wieder großen Erfolg. Das von dem Schauspieler- und Autorenehepaar Rame/Fo gemeinsam verfasste Stück profitiert dabei von der jahrzehntelangen praktischen Bühnenerfahrung der beiden. Es zeigt ein Spiel auf verschiedenen Ebenen zwischen Fiktion, Vergangenheit und Realität. Dabei pendelt es zwischen blitzschnellen Wortwechseln und Schlagabtausch der Protagonisten sowie langen Erzählpassagen der Hauptperson; bringt viel Aktion, von Fensterstürzen bis zum Partnerclinch beim Gerangel um eine Pistole. Die kunstvoll konstruierte Fabel stellt die Machtverhältnisse in der Ehe auf den Kopf. Pistole 1Das Ganze wird vom theater kokomiko, welches pikanterweise ebenfalls ein Schauspielerehepaar auf die Bühne bringt, geschickt und spannend in ein Feuer speiendes, temporeiches Spiel umgesetzt. Die Inszenierung zieht die Zuschauer immer wieder in seinen Bann, sei es bei schnellen oder in den ruhigen Passagen. Bestes italienisches Theater auf deutschen Bühnen, entwickelt aus der Tradition der Commedia dell’Arte!

Kritik aus dem Bruchköbler Kurier
„Andrea und Bernhard Funk vom theater kokomiko überzeugten die Zuschauer durch eine temporeiche, immer spannende und urkomische DKoko1Spacerarstellung des Auf und Ab einer Ehe, die durch den Versuch einer offenen Beziehung gerettet werden soll. Dabei schenkt sich das Bühnenpaar in der Inszenierung von SabineScholz nichts: alle Register menschlicher Überzeugungsmethoden werden gezogen, es wird sogar aufeinander geschossen. Dabei gibt es, Dank des schon komischen Textes und der humorvollen Inszenierung, immer einen lachenden Dritten: das Publikum. Das theater kokomiko zeigt erfolgreich, dass sich Unterhaltung und inhaltlicher Tiefgang in einem Boulevardtheaterstück durchaus und zur Freude des Publikums kombinieren lassen.“

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