Musik-Kabarett am 22. September 2006 um 20.30 Uhr in der Gackeleia in Ronneburg

Frech Frivoles zur Nacht !

BACH-Kari
das neue Programm von Marga BACH

 
 
Verführen und verführen lassen, was für eine Wohltat! Die Liebe und die Lust sind Lieblingsthemen der Menschheit und der Kabarettistin MARGA Bach. Und ein weites Feld. Deshalb gibt Bach-1es nun ein zweites Programm, in dem die Entertainerin das ewig alte-neue Thema wieder dort anpackt, wo es Spaß macht ? an der Wurzel des Mannes und dem Hüftspeck der Frauen. Zunehmend, weil besonders gern, prä sentiert die Künstlerin Zeitgenöss-isches aus der Feder von Ed Stuhler, Klaus Schäfer, Matthias Jahn & Co. Darunter Texte, die ihr auf den Leib geschneidert sind. Natürlich dürfen Couplets, Lieder und Texte der Klassiker Tucholsky, Kästner, Waldoff, Hahnemann und andere nicht fehlen, wenn MARGA Bach Licht ins Dunkel der Gefühle bringt. Die Bach zelebriert sie schrill und still, mit Mut zur Verwandlung und Spaß an der Maskerade. Ihre starke Bühnenpräsenz verdankt sie nicht ausschließlich ihren Maßen ( proportionierte 120 - 90 - 120). Das Energiebündel singt, schauspielert, tanzt und rezitiert mit Tempo und Temperament, feinem Witz und deftigem Humor. Skandalös bis deliziös sind ihre eigenwilligen Interpretationen. So die Gebrauchsanweisung für das "Spielzeug Mann", die frechfrivole Nachtgeschichte um Pierrots Kerze oder das Sinnieren über die Besonderheiten einer modernen Frau. An den Männern läßt sie dabei kaum ein gutes Haar. Aber als Frau mit Lebenserfahrung können ihr die Vertreter des sogenannten starken Geschlechts nun mal nichts vor machen. Denn sie kennt sie alle: die Süßholzraspler, die Umstandskasper und die Möchtegern-Machos. Fällt der ironische Biss mal gar zu kräftig aus, schickt sie eine verbale Streicheleinheit hinterher - manchmal jedenfalls.

Frech, frivol, direkt und sehr charmant.

...und so waBach 2r´s im Frühjahr als die Bach am 24. März 2006 bei uns war :
Sortierte sich das Publikum noch in aller Ruhe in die Kirchenbänke und Kinostühle der Gackeleia ein, war es mit dem Erscheinen der Kabarettistin Marga Bach mit der Beschaulichkeit vorbei. Von der ersten Minute an zog Sie das Publikum mit ihrem Charme und Berliner Herz & Schnauze in Ihrem Bann. Zur Freude des weiblichen Publikums verstand es Marga Bach das starke Geschlecht zunächst zu loben, um dann die Schwächen umso deutlicher zu präsentieren. Eingepackt in banale Alltagssituationen zog sie mit Witz und Augenzwinkern den wahren Beziehungskern zwischen Mann und Frau zielsicher in das Scheinwerferlicht.  Wollte so mancher Mann einen Einspruch formulieren, konnte dies nicht gelingen, da Lachmuskulatur und Lachtränen keinen Widerspruch aufkommen ließen. Keine Regung im Publikum blieb Ihr verborgen und wurde mit viel Improvisationsgeschick und dem nötigem Humor in Ihr Kabarett eingebaut. Bei aller Kritik an der Männerwelt waren es dieselben, die am lautesten klatschten und Beifallspfiffe ausstießen. Marga Bach zog sie alle auf Ihre Seite. Mal leise und kindlich, mal naiv und spießerisch und dann wieder wortgewaltig und direkt- aber nie brüskierend oder verletzend. Sie verstand es den aufgebauten Spannungsbogen mit Witz und Humor aufzulösen. Lachte man noch über die letzte Pointe, war die Bach schon wieder einen Schritt weiter. Ihre Lieder, auf dem Klavier von Wolfram Lauenburg begleitet, getragen von zarten Tönen bis zur schrillen Arie, inhaltsschwer und doch leichtfüßig als Botschaft mit Herz. Wären zur Pause nicht die Lichter angegangen, hätte das Publikum bereits hier schon Zugaben eingefordert.
Die Bach tanzte, sang, spielte und parodierte die unterschiedlichsten Genres. Gleichwohl ob Hausfrau, Lebedame oder Frau und Mutter- sie ist in allen Rollen zuhause und zBach 3eigt diese überzeugend auf der Bühne. Sie ließ keinen aus: ob Kanzlerin, den Chef oder der Papa vorm Fernseher.  Ein frech-frivoles Kabarettprogramm, dass die Zuschauer mit viel Szenenapplaus belohnten und die Entertainerin nicht ohne zahlreiche Zugaben von der Bühne entließen.
Geplant nur für einen Auftritt in diesem Jahr, entschieden wir uns spontan für diesen zweiten Termin .