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Artikelübersicht :
leer 03.12.2011 Neue Sichtweise auf die Weihnachtszeit
leer 28.11.2011 Aufschwung in 3D
leer23.11.2011 Unser täglich Atommüll gib uns heute
leer16.11.2011 Busch zu Gast bei Busch
leer01.09.2011 Der besondere Rahmen für Kabarett und....
leer22.03.2011 Hanau düster: Schönfelder ermittelt
leer08.03.2011 Neuigkeiten aus Zelle A
leer10.11.2010 Goldenes Ei der Gackeleia verliehen
leer28.10.2010 Gans verrückt: Yoga mit Kühen
leer26.10.2010 Kunstszene trifft sich in Ronneburg
leer25.10.2010 Frankfurter Comedy auf Kirchenbänken
leer22.09.2010 Stiftung Lichtblick: Hanauer Tafel
leer07.09.2010 Hochzeiten als Zielscheibe
leer08.02.2008 Vom Bundesbanker zum Plakatmaler
leer12.12.2007 Degen besucht Kulturoase: Gackeleia
leer30.04. 2006 Gackeleia: Faszinierend leuchtende...
leer27.04.2005 ShowStoppers begeistern Publikum
leer22.06.2003 Gackeleias Augengarten
leer18.06.2003 Kunst im Spannungsfeld .........







Frank Suchland
Die Schmiere
Die Schmiere
Walter Renneisen
Bericht über Gackeleia
Eine Leiche zum Espresso
Posthofkeller Hattersheim
Posthofkeller Hattersheim
Herbstausstellung 2010
Herbstausstellung 2010
Die Schmiere
Hanauer Tafel
Philipp Weber
Bericht über R. Busch
C. Degen zu Besuch
Bericht über Gackeleia
Posthofkeller Hattersheim
Eröffnung Gackeleia
Eröffnung Gackeleia







Hanauer Anzeiger
Hanauer Anzeiger
Gelnhäuser Neue Zeitung
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MeinJournal
Gelnhäuser Neue Zeitung
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Gelnhäuser Neue Zeitung
Hanauer Anzeiger
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Pressemitteilung
Hanauer Anzeiger
FAZ.net
Hanauer Anzeiger
vogelsberg-netz.de
Hanauer Bote
Frankfurter Rundschau
Hanauer Anzeiger





HA
vom 3. Dezember 2011



Neue Sichtweise auf die Weihnachtszeit

Mit seinem Programm „Ach du liebe Weihnachtszeit“ durften sich die Besucher der Gackeleia über ruhigere, aber dennoch bissige, humorvolle und nachdenklich stimmende Texte freuen. In zahlreichen Erzählungen bekannter Schriftsteller, aber auch eigenen Texten hielt Frank Suchland den Besuchern einen besonderen Spiegel in der Weihnachtszeit vor. Viele bedeutende Schriftsteller Suchlandhaben über das Weihnachtsfest nachgedacht und außer-
gewöhnliche Geschichten und Gedichte dazu
geschrieben. Der Bückeburger Komponist und Autor
Frank Suchland hat sie gesammelt und seine Lieblings-
texte für eine einzigartige, poetische Lesung
zusammengestellt. Mit sehr angenehmer und
leidenschaftlicher Stimme brachte der umtriebige Rezitator und Musiker das Weihnachtsfest den Gästen näher. „Wenn die Menschen für den Weihnachtsfrieden rüsten, beginnt in den Straßen der Weihnachtskrieg.“ Dabei rückte Suchland, der von Stefan Winkelhake am Piano begleitet wurde, die besinnliche Weihnachtszeit in ganz anderen Blickwinkel. Gut unterhalten und mit Lebensweisheiten beschenkt dürften die Besucher den Abend schöner Erinnerung behalten. mk/Foto: Kornaker




HA
vom 28. November 2011


Schmiere























Die „Schmiere“ in der Gackeleia: Mario, der Eintracht-Fan
hat auf flüssige Nahrung umgestellt ( Foto: Hofmann)
„Aufschwung in 3D“
„Die Schmiere“ aus Frankfurt zu Gast in der Gackeleia

Ronneburg (ah/tse). Zwanzig brandneue, knackige Szenen am rasenden Puls der Zeit boten in der Galerie Gackeleia die Akteure der „Schmiere“. Sie zeigten ein echtes Schmiere-Kabarettprogramm nach dem Motto: „Aufschwung in 3D – die nachhaltige Satire-Show“ und regte das begeisterte Publikum zu „Mehr Denk – mehr
Durchblick – mehr Demo(kratie)“ mit satirischen und abgedrehten Schlaglichtern
auf die Politik an. Unter der Regie von Bernd Krieg und Gabriele Meyer wurden deren Texte von Gabriele Meyer, Effi B. Rolfs, Jochen Döring und Walter Jauernich dargeboten. Mit einigen Zugaben bedankten sich die Akteure der „Schmiere“ für den lang anhaltenden Applaus des Publikums! Nach dem großen Erfolg von „Die Party geht weiter –Boni für alle!“ erlebten die vielen Besucher in der Gackeleia ein neues „Schmiere“-Programm des „Party-Teams“, erhaschten einen Blick in das zukunftsweisende Satire-Labor und erlebten Szenen aus Gegenwart und Zukunft in Farbe und dreidimensional. Es wurden Erlebnisse von lieb gewonnenen Bekannten, wie einem kriminellen Rentnerpärchen, aufgeführt, das nach wie vor versuchte auf „moderne“ Art und Weise ihre staatliche Mindestrente aufzubessern. Mütter von Deutschlands zukünftiger Elite, den Polizisten die Stuttgart 21 hinter sich haben, traten auf und natürlich durfte Mario der Eintracht-Fan nicht fehlen, der jetzt ganz auf Flüssignahrung umgestellt hat.Themen wie Umweltschutz, Umschulungen, Urlaubsfreuden, Dracula, Romeo und Julia wurden mit Zitaten aus Politikerkreisen gespickt. Die „Schmiere“ ist eines der wenigen Repertoire-Kabaretts, das mit festem Team als Ensemble auftritt. Die „Schmiere“ existiert seit 1950 in der Frankfurter Stadtmitte ohne Subventionen im eigenen Haus.


gnz
vom 23. November 2011


„Unser täglich Atommüll gib uns heute“
Schmiere-Vorhang hebt sich in der Gackeleia / GNZ-Gewinner löst Hauptpreis ein

R o n n e b u r g (rh). Starker Besuch am vergangenen Freitag in der Ronneburger Kleinkunstscheune des Ehepaares Busch, der Gackeleia: Das Frankfurter Satire-Theater „Die Schmiere“ schlug mit seinem relativ neuen Programm „Aufschwung in 3D“ vor restlos ausverkauften Kirchenbänken zu. Unter den Besuchern: der Hauptpreis-Gewinner des Gewinnspiels „GNZ-Heimat- Wissen“ vom vergangenen Jahr, Kai-Uwe Günther.

Doering





































Auch der Ernährungsberater der Frankfurter Eintracht
war in der
Gackeleia: Jochen Döring. (Foto: Habermann)
„Boni für alle“ hieß es noch im vorigen Jahr, als die vier  Kabarettisten ebenfalls für Dauerlacher der bissigen Art sorgten. Auch heuer konnte sich niemand beschweren: 20 Sketche bildeten das gesamte Spektrum des politischen, kulturellen, sexuellen und sonstigen Alltagswahnsinns ab. Effi B. Rolfs, Geschäftsführerin, Schauspielerin und Texterin im Team der Schmiere, Tochter des legendären Schmiere-Gründers Rudolf Rolfs, hatte ihre Partner aus der „Boni“-Nummer mitgebracht: Jochen Döring, Gabriele Meyer und Walter Jauernich.
Der Angelina- Jolie-Body
Was sie zunächst aber nicht dabei hatte: ihren „Angelina- Jolie-Body“. Der schlummerte noch im „Schmiere-Future- Lab“, während ihr Kopf bereits das Ergebnis eines unterbrochenen Kälteschlafs ins Jahr 3010 auswertete. So kann es kommen, wenn sich die Merkel‘sche Atomwende wieder wendet und schließlich durch schmelzendes Grönlandgletschereis ein Tsunami die 500 neuen Atomkraftwerke in Hessen überflutet. Da schmilzt schon mal der Tiefkühltank, bleibt der Body zurück, hilft allein der Kopf. Doch wobei eigentlich? Die Eltern können sich nicht um Klein-Effis plärrendes Halsoberteil kümmern. Sie haben genug zu tun damit, ihr 10-Kilo-Atommüllpaket „privat“ zu entsorgen. Das bekommt jeder Bürger monatlich zugeteilt, denn Gorleben ist längst eingestürzt. Nachdem die Weltregierung der überlebenden Menschheit, bestehend aus sechs Delfinen und den letzten drei Berggorillas, unter Absingen von „Flipper ist unser bester Freund“ das weitere
Programm freigibt, wird’s weniger dramatisch. Es geht, wie gehabt, „zwei Schritte vor und drei Schritte zurück“, nach der Bob-Marley- Melodie „Get Up Stand Up“. Meyer mimt, spärlich bekleidet und zum Schreien komisch, im Ingrid-Steeger-Stil eine Flugbegleiterin – nach der Aufhebung des Nacktflugverbots, denn damit kann man sich die Kosten für Nacktscanner am Flughafen sparen. Döring erklärt, „schluckzessive“ und artikuliert lallend, warum er zum Ernährungsberater der Frankfurter Eintracht wurde: Zwei Kisten Bier ersetzen jede feste Nahrung. Gruppensex im Altersheim – „der Sex war ja gut, aber vom letzten Bier hab ich so’n Kopp“. Revolution in Frankreich – „und was tut ihr Deutschen? Na was wohl: wir zahlen“. Die Widersprüche der Ökos: „Lass bloß das Auto stehen, das braucht zu viel Sprit. Wir fliegen doch am Wochenende wieder nach Mallorca“. Die Polizei ist
GNZ1
Reinhold Busch von der Gackeleia und der Vorjahressieger des Gewinnspiels „GNZ-Heimat-Wissen“, Kai-Uwe Günther.
(Foto: re)
auch in Stuttgart immer bereit, die Demokratie zu verteidigen: mit den besten Wasserwerfern der Welt. Bilinguale Erziehung im Kinderwagen: „Oh Baby, Don’t Throw Your iPhone Out Of The Buggy!“ Und schließlich darf auch die neuzeitliche Familie noch ihren studierenden Sohn bei der Stange halten: „Solange du deine Füße unter meinen Tisch streckst, wird gekifft wie bei allen anderen auch“. Ab dem Moment, da Reinhold Busch den klassischen Papierfetzen – den Vorhang – des „schlechtesten Theaters der Welt“ heben durfte, bis zur allfälligen Zugabe, begeisterte ein pointenreiches, treffsicher die kleinen und großen Macken der deutschen Gesellschaft bloßlegendes Programm die Gäste.
Kabarett statt Comedy
Im Gegensatz zur reinen Comedy, die sich ihre Pointen oft genug aus puren Belanglosigkeiten holt – nach dem Motto: „je platter desto lach“ – macht das Schmiere-Team noch so etwas Ähnliches wie klassisches Kabarett, sucht die Bezüge in den Widersprüchen, die sich aus Worten und Taten realer Protagonisten im „wahren Leben“ ergeben. Der Stoff dürfte ihm wohl nie ausgehen.


HA
16. November 2011


Busch zu Gast bei Busch
Walter Renneisen zu Gast in der Gackeleia

Ronneburg (mk/tse). Mit einem waren Feuerwerk an Gedichten Dichters und Zeichners Wilhelm Busch war Walter Renneisen in Reinhold Buschs Gackeleia gekommen. Erneut hatte es die Kultur Initiative Ronneburg (KIR) geschafft, den deutschlandweit bekannten Schauspieler für einen kurzweiligen
Renneisen
Immer wieder beeindruckend: Walter Renneisen interpretiert in der Gackeleia in Ronneburg Gedichte von Wilhelm Busch.

Foto: Kornaker
Abend zu engagieren. Diesmal hatte sich der Rezitator Renneisen ganz Wilhelm Busch verschrieben. Über zwei Stunden, mit einem unerschöpflichen Repertoire an Reimen, begeisterte das Multitalent Renneisen voller Mimik und Gestik mit literarischem Witz. Renneisen nahm das Publikum mit auf eine Zeitreise von der Kindheit bis zum Tod von Wilhelm Busch. Neben dem Witz von Wilhelm Busch waren aber reichlich Kritik an der damals vorherrschenden Moral und Lebensumständen in den Versen des berühmten Dichters enthalten. „Die Gedichte von Busch sind Glanzstücke des Volkshumors“, so Renneisen. Rasant jagte ein Vers den anderen, so dass Renneisen kaum nach Luft schnappen und der Zuhörer alle Pointen mitbekommen konnten. Als krönenden Abschluss gab Renneisennoch ein kleine Vorschau auf sein kommendes Programm. Bei „Von der Pampelmuse geküsst“ wird es eine rasante Fahrt auf den Spuren von Heinz Erhardt geben. Ein Muss für alle Fans von Walter Renneisen und Heinz Erhardt. Erneut hat die KIR mit Walter Renneisen für einen amüsanten und kurzweiligen Abend gesorgt. Eine Fahrt zum Aschaffenburger Weihnachtsmarkt und zum Schloss Johannisburg runden das KIR-Jahr ab.


mJ
Ausgabe September 2011


Der besondere Rahmen für Kabarett und Kleinkunst
Kunsthalle Gackeleia mit neuem Herbstprogramm

Ronneburg. Im Juni 2003 eröffneten die Brüder Reinhold und Bernhard Busch am Fuße der Ronneburg mit der „Gackeleia" ein Kulturprojekt, das neben einer Vielfalt an Veranstaltungen auch ein außergewöhnliches Ambiente bietet. Bestuhlt ist die ausgebaute Scheune im Ronneburger Hof mit Kirchenbänken aus dem Kloster Eberbach in Eltville, die einst als Staffage zum Film „Der Name der Rose" mit Sean Connery dienten, und mit Kinostühlen aus den Jahre 1928 – der Erstbestuhlung eines Kinos aus Wangen im Allgäu. In diesem gewissermaßen historischen Rahmen können die Gäste der Kleinkunstbühne Gackeleia eine familiäre AtmosphäreGackeleia genießen und gleichzeitig hochkarätiges Kulturprogramm erleben. Ursprünglich geplant war die Kunsthalle als Ausstellungsort für die handgemalten Kinoplakate des Plakatmalers Reinhold Busch. Bald drängte sich eine erweiterte Nutzung auf und so wurde der ständigen Präsentation der Kinoplakate eine Ausstellungsfläche für wechselnde Ausstellungen verschiedener Künstler und Kunstsammler geschaffen. Gleichzeitig entstand auch eine Kleinkunstbühne, jedoch nicht mit dem Anspruch, elitäre Kunst auf die Bühne zu bringen, sondern mit dem Ziel, einen attraktiven Rahmen für ein breites Spektrum an Veranstaltungen aus den Bereichen Kultur, Musik und Kleinkunst zu schaffen. Kabarett, Musical, Konzerte, Comedy und Theater werden Kulturinteressierten in der Kunsthalle Gackeleia regelmäßig vom Herbst bis zum Frühjahr in spannender Auswahl geboten. Snacks und Getränke runden einen Besuch zu einem rundum gemütlichen Abendprogramm ab. Nach der Sommerpause, die bis zum 8. September dauert, startet die Gackeleia wieder mit einem spannenden Herbstprogramm in die kühle, kulturfreudige Jahreszeit. Den Auftakt macht am 9.9. eine Veranstaltung mit Rainer Weisbecker unter dem Motto „Erotik, Blues un alte Grießbrei...". Weitere unterhaltsame Programmpunkte für die kommenden Monate bieten u.a. das Duo Knasti Fantastie, das Ensemble Die Schmiere, Roberto Capitoni, Desimo und Walter Renneisen. Das ausführliche Programm finden Sie unter www.gackeleia.de und selbstverständlich gibt es detaillierte Informationen und Kartengewinnchancen auch Monat für Monat im jeweiligen meinJournal-Veranstaltungsteil.

Übrigens: Auch wenn das neue Bühnenprogramm erst am 9. September beginnt – der Vorverkauf läuft bereits auf Hochtouren, und wer dabei sein will, sollte nicht allzu lange warten.

Ansicht


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gnz
vom 22. März 2011

Hanau düster: Schönfelder ermittelt
Regionalkrimi „Eine Leiche zum Espresso“ in der Gackeleia

R o n n e b u r g (rh). Vor knapp vier Jahren erfuhr die Weltöffentlichkeit erstmals Details aus dem gefährlichen Ermittlerleben der beiden Hanauer Polizeikommissare Herbert Schönfelder und Mario Weinrich. Gegen Mafia, Mord und marode Männermode kämpfen sie, ihr Revier sind die Gassen von Steinheim, Großauheim, Kesselstadt und Wolfgang. Nun, im heißen Sommer des Jahres 2010, halten sie ihre kriminalistische Spürnase auch in den Duft der High Society im mondänen Stadtteil Hohe Tanne.
Espresso
Ein Industrieller ist bestialisch erstochen worden. Ein Abteilungs-leiter zumindest, mitten im beschaulichen Villenviertel der Mainstadt. Industriespionage? Technologieklau? Raubmord? Auf der Bühne der Ronneburger Kunstscheune „Gackeleia“ gaben die beiden Ermittler am vergangenen Freitagabend in Rahmen einer kaffee- und weinseligen Pressekonferenz mit Öffentlichkeitszulassung sowohl den spannenden Verlauf als auch das vorläufige Ergebnis der Verbrecherjagd bekannt. Es referierten die Ausbilder der Kriminalisten, die Hanauer Journalisten Dieter Kögel und Matthias Grünewald. Demonstrationsmaterial in Form von eindeutigen Fotocollagen hatten sie zur Veranschaulichung der monströsen
Ereignisse mitgebracht und boten die Enthüllungen gleich in dramatischer Form dar. Guter Polizist – böser Polizist, oder: Netzer versus Delling. Lauschte das Auditorium auf den überfüllten Kirchenbänken der Gackeleia, die schon das Hinterteil von Sean Connery im Film „Der Name der Rose“ gedrückt hat, gar gespannt den Details, kam es allerdings kaum aus dem Kichern und Lachen heraus ob der verschrobenen Querschläger der beiden Protagonisten gegeneinander. Was als „Lesung“ aus ihrem neuen Krimi „Eine Leiche zum Espresso“ angekündigt war, entpuppte sich als grandioses Mini-Theater der beiden Hanauer „Schreiberlinge“. Kögel und Grünewald. Sie sind, neben ihrer Tätigkeit als freie Journalisten für Hanauer und Offenbacher Medien, Krimiautoren, Schauspieler und Regisseure. Beide leben in Langenselbold, haben im Jahr 2007 ihren ersten, im Hanauer Milieu spielenden Kriminalroman „Tatort Hanau“ veröffentlicht, dem nun der zweite folgte.

Der Krimi „Eine Leiche zum Espresso“ ist 2010 im Hanauer Cocon Verlag erschienen und über den Buchhandel erhältlich.


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gnz
vom 8. März 2011

Neuigkeiten aus Zelle A
„Siggi und Horst“ mit dem dritten Teil ihrer Knast-Comedy in der „Gackeleia“
Ronneburg (nic). Siggi und Horst alias die „Serienkiller“ – wer da an Mord und Totschlag denkt, liegt völlig daneben und doch irgendwie richtig. Denn wenn die beiden Knastbrüder serienmäßig killen, geht es keinem menschlichen Wesen an Kopf und Kragen, sondern dem deutschen Fernsehprogramm.
„Wir haben noch jeden Film kaputt und jede Serie kleingekriegt“, verkündet Horst voller Stolz. Siggi und Horst haben nämlich ihren eigenen Fernsehsender gegründet und senden mit „Hünfeld TV“ direkt aus ihrer Zelle. Die urige Atmosphäre der ausverkauften Kleinkunstbühne „Gackeleia“ bildete am vergangenen Samstagabend das Studio von „Hünfeld TV“ und auch das Publikum im hinteren Bereich saß in der ersten Reihe, als GNZSiggi und Horst gewissermaßen die Perlen deutscher Fernsehkultur durch den Kakao zogen. Für den großen Samstagabend-Film „Flucht aus Alcatraz“ wurde das zelleneigene Etagenbett kurzerhand zum Tunnel, durch den sich die beiden in die Freiheit graben wollten – mit Teelöffeln, versteht sich. In einer weiteren Folge der erfolgreichen „Telenutella“ „Verbotene Diebe“ bekam Horst Unterstützung von einem Zellennachbarn, dem kurdischen Neonazi Özgül, der später auch bei „Hünfeld sucht den Superstar“ das Publikum zum Kreischen brachte. In der ersten und nach Horsts Vorahnung wohl auch einzigen Ausstrahlung der nicht ganz jugendfreien Version von „Heidi 2011“ blieb beim Publikum kein Auge trocken, als Detective Officer Sergeant Heidi ihren Großvater verhaften wollte, weil er „Maria Huana“ geraucht hatte, der „Geisel-Peter“ eine überfahrene Katze als Geisel nahm und Clara, die in Frankfurt anschaffen ging, ihre „Handarbeitsfähigkeit“ beteuerte. Ein Höhepunkt auch der Auftritt von Siggi und Horst als tatterige Greise bei – ein perückengesteuerter Zeitsprung machte es möglich – Günther Strauch in „Menschen 2050“. Kuriose Ideen, witzige Charaktere und mitunter ziemlich derbe Gags – diese Mischung kam beim Publikum bestens an. Einmal mehr eroberten Siggi und Horst mit ihrem „Knast- Big Brother“ die Herzen ihrer Zuschauer. Den musikalischen
Rahmen des Knast-Programms lieferten die Songs der Beatles, die allerdings textlich eine Generalüberholung erfahren haben. So wurde aus „All You Need Is Love“ kurzerhand „Jeder braucht ‘nen Horst“ und bei „Hey Jude“ trällerte Horst voller Schmerz „Mei Schnut is voller Blut“, und zwar deshalb, weil er von seinem Zellengenossen verprügelt wurde. Neuer Text hin oder her, das Publikum sang mit, und bei der Horst’schen Version von „Let It Be“ wurden gar die Feuerzeuge gezückt.
Nach „Knasti Fantasti – FKK in Zelle A“ und „Siggi und Horst auf Mallorca“ sind die „Serienkiller“ die dritte Episode um den Alltag der beiden sympathischen Knastbrüder. Im wahren Leben arbeiten Siggi alias Bernhard Westenberger und Horst alias Hans-Jürgen Mock bereits seit 16 Jahren zusammen, mit dem ersten Teil ihrer Knast-Trilogie um Siggi und Horst waren sie 2004 erstmals in der „Gackeleia“ zu Gast. Neben ihren deutschlandweiten Gastauftritten stehen die beiden aber auch auf der Bühne ihres eigenen Theaters, dem „Posthofkeller“ in Hattersheim, als Duo, mit Soloprogrammen oder auch mit einem größeren Ensemble. Pro Jahr entwickeln die beiden gemeinsam durchschnittlich zwei neue Programme, und wenn es Figuren so lange gibt wie Siggi und Horst, die seit 2001 schon ein breites Publikum mit ihren Knast-Anekdoten amüsiert haben, dann „geht einem die Figur irgendwann in Fleisch und Blut über“, resümiert Bernhard Westenberger über sein Alter-Ego Siggi. Am ersten September steht die Eröffnung eines weiteren Theaters im Main-Taunus- Kreis an. Das Profil, erzählt Bernhard Westenberger, solle in Richtung Comedy und Kabarett gehen, doch auch für ernsthaftes Theater stehe die Bühne offen. Bis es so weit ist, muss jedoch aus einer alten Fabrikhalle noch das „ShowSpielhaus“ werden, laut Aussage des verantwortlichen Architekten eine „sportliche Aufgabe“. Für Bernhard Westenberger und Hans-Jürgen Mock, die nach eigenen Angaben immer noch „rast- und ruhelos“ sind, dennoch eine willkommene Herausforderung.
Einer solchen sahen sich auch die Lachmuskeln der Zuschauer in der „Gackeleia“ gegenüber, dennoch gab das Publikum keineswegs klein bei, sondern entließ die beiden „Serienkiller“ erst nach zwei Zugaben unter großem Applaus von der Bühne.




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gnz
vom 10. November 2010

Goldenes Ei der Gackeleia verliehen.


Ronneburg. Es war ein furioser Abschluß der ABBA-Musical Serie in der Ronneburger Gackeleia. Seit 5 Jahren waren die ShowStoppers aus dem Posthofkeller in Hattersheim ein fester Bestandteil des Bühnenprogrammes in der Kleinkunstbühne. Begann es mit dem Programm "Musical Confusical" über "Traunfabrik" mündete es in dem Comedy-Musical "ABBA makabra" Die vier Darsteller, Sabrina Römer, Lisa Salzmann, Hans-Jürgen Mock und Bernhard Westenberger begeisterten in 18 Gastspielen das Publikum der Gackeleia mit Wortwitz, Spielfreude und ausgereiften Gesangsdarbietungen zu Melodien der Schwedengruppe. Am Samstag, den 6.11. war nun endgültig schluss. Nach weit über 200 Auftritten auf der Heimatbühne, dem Posthofkeller in Hattersheim, und vielen Gastspielen sind neue Programme entstanden. Der Betreiber der Gackeleia Reinhold Busch und Ehefrau Renate liesen es sich aber nicht nehmen die Truppe für deren herausragenden Gastspiele eine besondere Ehrung vorzunehmen. Zum ersten, und wahrscheinlich einzigem mal, wurde den ShowStoppers deas "Goldene Ei der Gackeleia" verliehen. Viele Emotionen spielten sich bei der Übergabe auf der Bühne ab und das Publikum hielt es nicht mehr in den Sitzen. Stehender, tosender Beifall für die Darsteller und mehrere Zugaben machten diesen Abend zu einem einmaligem Erlebnis.

Goldei

gnz
vom 26. Oktober 2010

Kunstszene trifft sich in Ronneburg

Vernissage renommierter Karikaturisten und Cartoonisten

Ronneburg (rh). Für viele in der Region bereits ein Inbegriff für Kunst und Kultur: die „Gackeleia“, eine Galerie mit Kleinkunstbühne am Fuße der Ronneburg im Ortsteil Altwiedermus. Am vergangenen Sonntag luden das Ehepaar Busch, die Inhaber des kultigen, aus einer alten Scheune entstandenen Lokals, zur Vernissage der Werke prominenter Grafiker, Bildhauer und Zeichentrickkünstler aus der Rhein-Main-Region ein. Leonore Poth, Uschi Heusel, Wolfgang Aulbach, Günter Henrich und Klaus Puth stellen noch bis zum 12. Dezember ihre Bilder, Cartoons, Grafiken und Skulpturen auf drei Etagen der Scheune aus und wurden am Sonntagnachmittag, den 24.10.10 humorvoll und eloquent dem Publikum vom langjährigen HR-Fernsehmoderator Karl-Heinz Stier vorgestellt. Rainer Weisbecker, bekannter Mundartdichter, Liedermacher und „Äppelwoi Blues“-Sänger aus Frankfurt, lieferte dazu die passende Begleitmusik, traf mit seinen bissig-traurigen und „echt hessischen“ Liedern auf Gitarre und gnzMundharmonika den Nerv des Publikums. „So viele Leute hier: wir müssen irgendetwas richtig gemacht haben“, begrüßte Reinhold Busch die zahlreichen Eröffnungsgäste.
Die Ausstellungspalette ist breit, sie reicht von derben Skulpturen des Aschaffenburgers Aulbach bis hin zu feinhumorigen Wortspiel-Cartoons des in Mühlheim lebenden, in Frankfurt geborenen Illustrators und Grafikers Puth. Wobei „derb“ gewollt ist: ein „Held der Arbeit“ etwa ironisiert schnell den „Sozialistischen Realismus“, wenn er kantig und abgehackt dasteht. Puths Gänse-Grafiken spielen immer mit dem Bezug zum Gleichlaut „ganz“. Dabei kommt Caterina Valente beispielsweise keine unbedeutende Rolle zu, singt sie doch: „Ganz Paris träumt von der Liebe“. In Puths „Übersetzung“ steht eine rolläugige Gans vor dem Eiffelturm. Mit zahlreichen weiteren Wortverbindungen spielt er, hat sein Faible für Tierzeichnungen gar umgesetzt in eine Anleitung: „Yoga für Tiere“. Dass die Yoga-Übung für ein Faultier darin besteht, sechsmal das gleiche Bildnis nebeneinander zu positionieren, lässt eher auf den Humor des Verfassers schließen als auf die unbedingte Ernsthaftigkeit der Aussage. Puth, Absolvent der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG) und Schüler solch herausragender Zeichner und Karikaturisten wie Chlodwig Poth oder Hans Traxler,  machte sein Abitur am Gelnhäuser Grimmelshausen-Gymnasium. Er darf sich daher auch „Kirchner-Schüler“ nennen. Zwar nicht mit dem berühmten Aschaffenburger Maler Ernst Ludwig Kirchner als Dozenten; doch sein Kunstlehrer hieß ebenfalls Kirchner.
Nur ein Buchstabe trennt Puth von Poth; auch in Sachen künstlerischem Humor und Feingefühl liegen keine großen Welten zwischen beiden. Leonore Poth, Tochter des unvergessenen „Pardon“- und „Titanic“-Mitgestalters Chlodwig Poth, stellt ihre Trickfilmszenen und Illustrationen in der Gackeleia aus. Die gebürtige Frankfurterin bewegt Dinge nicht nur im Film, sondern auch in Kochbüchern. Vor allem für Kinder. Da machen sich vier Töpfe von Nord- nach Südhessen auf und eröffnen schließlich ein Restaurant in Bockenheim. „Dulges“ mit Apfelmus und „Strohlehmsuppe“ sind schließlich ihre Spezialitäten, und putzig bekommen die Vier auch Gesichter. Ebenso wie andere Dinge im Sinne des Wortes in ihren Trickfilmen lebendig werden. Aber auch Tiere machen das Rennen, wenn etwa „Wutz und Wiebke“, Schweinchen und Gänschen – auch sie studierte an der HfG, womöglich kommt man da auf ähnliche Gedanken – über ihr leben meckern. Kommentar eines gerade mal achtjährigen Vernissagebesuchers: „Oh ja, die mag ich!“
Die Exponate in der Gackeleia bieten einen hervorragenden Überblick über die zeitgenössische Kunst der Genre Humor und Satire. „Native Kunst aus Hessisch-Frankfurt“, umriss Stier das Portfolio. Doch nicht nur die Metropole ist vertreten, auch die „Randbezirke“ können ganz schön spitz zeichnen. So etwa die Dietzenbacherin Uschi Heusel mit ihren Ratten. Blaublütige, selbstverständlich, mit Stammbaum und in goldenen Rahmen, wie die sesshaft gewordene Wanderratte Ludwig.
„Ich wollte wie jeder in jungen Jahren die Welt verändern. Schreiben konnte ich nicht; ich bin Linkshänder. Deshalb fing ich an zu zeichnen“. So Günter Henrich, in Himbach geboren, in Wetzlar aufgewachsen, und der wohl politischste Exponent der Ausstellung. Schafe blicken über den Ozean und stellen fest: „Das Meer wird mehr und mehr“. Auch auf diese Weise kann man die Folgen des Klimawandels zeichnen.
Die Ausstellung für Freunde des gezeichneten Humors und der bildlichen Satire in der Gackeleia ist bis zum 12. Dezember sonntags geöffnet von 14 bis 18 Uhr. Besucher können sich auch im Internet informieren unter www.gackeleia.de


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vom 28. Oktober2010

Gans verrückt: Yoga mit Kühen
„Comic, Schmalz und Äppelwoi“: Fünf Künstler zeigen in der Gackeleia ihre Werke


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Presse3Ronneburg (jk/top). HR-Kultmoderator und Laudator Karl-Heinz Stier führte kurzweilig durchs Programm und präsentierte die fünf Künstler in kleinen Interviews auf der Bühne. Die Gackeleia von Reinhold Busch am Fuße der Ronneburg präsentierte unter dem Titel „Comic, Schmalz und Äppelwoi“ erneut regionale Künstler. In allen Stockwerken war die ehemalige Scheune mit Objekten und Bildern bestückt. Umrahmt wurde das anderthalbstündige Programm von Rainer Weisbecker, der als Mundartdichter und Liedermacher mit reichlich hessischem Wortwitz die Besucher unterhielt. Uschi Heusel ist als frei Illustratorin, Cartoonistin, Malerin und Autorin tätig. Neben Schul- und Kinderbuchillustrationen, mehrerenCartoonbänden, unzähligen Titelseiten für eine umfangreiche Kochbuch- reihe und Postkartenserien hat sich eine ihrer Figuren ganz besonders breit gemacht – die von ihr ins Leben gerufene Ratte Ludwig, die seit 1997 in verschiedenen Tageszeitungen erscheint. Was Ludwig in seinem Umfeld erlebt und verkündet, sagt er direkt und hessisch an seine Leser.  Holzbildhauer Wolfgang Aulbach präsentierte in der Gackeleia unter anderem seine skurrilen und schrulligen Zwerge. In unterschiedlichen Hölzern und farbig gefasst entstehen Aulbachs Figuren. Sie blicken kritisch, provokativ und witzig zugleich auf den Betrachter. Jede Skulptur ist eine Persönlichkeit, die mit individueller Ausstrahlung erscheint. Nicht selten fließen in seine Werke persönliche Erfahrung, Tragik, Ironie, Sexualität und Tod zusammen. Leonore Poth hat schon immer gezeichnet – im Hause Poth war das mehr als selbstverständlich, denn ihr Vater ist ein bekannter Karikaturist. Während des Studi- ums merkte sie, wie viel Spaß ihr Trick- film macht und sie begann, sich zu spezialisieren. Ihr Arbeitsgebiet ist dennoch breit gefächert geblieben: angewandte Zeichnung, freie Zeichnung, Zeichentrickfilm und Graphics Design, alles parallel. „Gans verrückt“ präsentierten sich die Zeichnungen von „Gänsevater“ Klaus Puth. In unzählbaren Cartoons brachte er Wortspiel und Pinselstrich perfekt auf den Nenner und amüsiert die Betrachter auf höchstem Niveau. Seit einiger Zeit geht der Künstler mit dem Ratgeber „Yoga für Kühe“ fremd. Von der entspannten Grundhaltung bis zur sich öffnenden Butterblume werden alle Spielarten und Schwierig- keitsgrade vorgestellt.  Günter Henrich, von Beruf Architekt und somit dem Zeichnen verbunden, präsentierte sich als letzter Künstler auf der Bühne. Seine Arbeiten sind fröhlich, aber nicht laut, ironisch, aber nicht böse, manchmal hintergründig, aber nicht aufdringlich. Seit den 70er Jahren beschäftigt er sich mit Cartoons.  Seine Themen kommen vor allem aus dem kommunalen Bereich der Region Frankfurt. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen in Politik, Umwelt und natürlich der hessischen Heimat.
Die Ausstellung ist noch bis zum 12. Dezember, Sonntags von 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet.

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vom 25. Oktober2010

Frankfurter Comedy auf Kirchenbänken
Schmiere-Kabarettisten begeistern Gackeleia-Publikum – Seitenhiebe auf Offenbach

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Kabarett aus der Schmiere zu Gast in Ronneburg: Gabriele Meyer, Effi B. Rolfs, Jochen Döring und Walter Jauernich feiern eine Grillparty.

Ronneburg (sys/kk). „Was ist weiß und springt von Ast zu Ast? Ein Offenbacher Arzt bei der Zeckenimpfung.“ Vier ungezähmte Kabarettisten der Schmiere Frankfurt waren zu Gast in der Gackeleia am Fuße der Ronneburg und begeisterten mit dem kleinen Seitenhieb auf Offenbach und ihrem neuen Satireprogramm die Zuschauer und forderten „Boni für alle!“. Die Gackeleia, von außen eine Fachwerkscheune wie viele. Innen überrascht die Scheuer aus dem Jahr 1853 mit einem gemütlichen, familiären Ambiente. Sofas wechseln sich mit alten Theaterstühlen und Bartischen ab. An den Wänden deckenhoch über zwei Stockwerke Filmplakate. Angefangen von Till Eulenspiegel über Batman zu Braveheart bis hin zu 101 Dalmatiner. Das überrascht nicht, wenn man weiß, dass der Geschäftsführer Reinhold Busch sich der Plakatmalerei verschrieben hat. Das ist noch echte und exklusive Handarbeit und Busch ist einer der wenigen Künstler in Deutschland, die noch großformatige Kunstwerke schaffen. In dieser Umgebung befindet sich die Kleinkunstbühne mit den alten Kirchenbänken für das Publikum. Bei dem Veranstaltungsangebot der Gackeleia ist für jeden Geschmack etwas dabei, ob Comedy, Musicals oder Theateraufführungen. Mit Gabriele Meyer, Effi B. Rolfs, Jochen Döring und Walter Jauernich standen vier brillante Komödianten der Schmiere auf der Bühne und zeigten ihr neues Stück. Politische Szenen wurden ebenso wie eine effektive Grillparty und eine Wohnraumsuche gezeigt: Der Handlungsort ist eine Kleingartenanlage auf dem Frankfurter Lohrberg. Der Boni wurde gestrichen. Deshalb ist anstatt Biometzger nun Tengelmann angesagt. Der Personaltrainer wurde entlassen und statt Schampus gibt es Krombacher („Wir saufen euch den Urwald schön!“) zu trinken. – Die Abwrackprämie kann auch für den Ehepartner beantragt werden; hierzu müssen aberBoni2 erst einmal Fragen beantwortet werden:„Macht ihr Alter irgendwelche Geräusche? Ja, meiner hat nachts im Sekundentaktleer Fehlzündungen. Man bekommt kein Auge zu!“ oder „Bringt er noch die volle Leistung? – Ja, aber zwischen dem ersten und zweiten Mal schwitzt er ziemlich. Aber da liegt ja auch ein ganzer Sommer dazwischen“. Wohnungsnotstand im Frankfurter Nordend: Da hilft nur noch die „mobile Wohneinheit“, das „Dixi-Häuschen“. Billiger kommt da nur noch das Luxus-Schließfach im Hauptbahnhof. Ein besoffener Eintracht-Fan erklärt die einzelnen Phasen der Betrunkenheit: Phase eins ist die Enthemmung und die undeutliche Aussprache. Phase zwei geht über zu Koordinationsverlust und Sehstörungen. Da klatscht man schon mal für die Bayern. Phase drei ist „Schicht im Schacht“.  Da geht es von Mottengift über die Finanzspritze für Banken (Banküberfälle gibt es nicht mehr – die größten Bankräuber sitzen nämlich in den obersten Stockwerken der Bank) und der Polizei bis hin zur Castingshow. Lachsalven gab es beim „Überfall“ der Rentnerbande mit Rollator auf die Zuschauer. Mit Pistole und Gewehr wird dann noch um neue Mitglieder geworben, da ja immer der eine oder andere „ausfällt“.  Die zweistündige Veranstaltung nahm die Zuschauer in den Bann der politischen Satire und der Gags, die aus dem Leben gegriffen waren. Ein bisschen übertrieben, aber Recht haben sie doch. „Und übrigens: Haben sie einen Sprung in der Schüssel – KlarGlas repariert und tauscht aus!“ hieß der Abschlussgag.
Fotos: Sehring

Pressemitteilung der Stiftung Lichtblick "Hanauer Tafel"
22. September 2010

Der gestrige Weltkindertag, der auf die Rechte der Kinder hinweisen soll, ist ein guter Anlass, dieses Fest gemeinsam mit den Kindern zu feiern. Kinder haben ein Recht auf  Bildung und  Teilhabe an der Gesellschaft. In Hanau gibt es rund  2660 Kinder unter 15 Jahren die als arm zu bezeichnen sind wovon die Hanauer Tafel derzeit über 500 Kinder und Jugendliche ( knapp 20 % ) über die  NutzerInnen  der Tafel (Familien) erreicht. 
Die Bücher der Kultur Stiftung SelbstLos, die über die Vermittlung von Herrn Dieter Dausien, der die Transportkosten der Bücher übernommen hat, heute an die Kinder ausgeteilt werden können, sind ein schönes Beispiel dafür.
Unter dem Motto: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“, hat die Stiftung  SelbstLos bislang rund 90.000  Bücher  an bedürftige Kinder- und Jugendliche verteilt und sorgt damit für einen kostenlosen Zugang bedürftiger  Kinder zu zeitgemäßer und aktueller Literatur.  
 
Dank an die Sponsoren und Scheckübergaben:

HanauerTafel-Herr Klaus Käfer- Geschäftsführer Paul-Gerhardt-Schulen- Hanau und Kahl –    
-Herr Reinhold Busch- Kleinkunstbühne Gackeleia Ronneburg
- Die Gackeleia, ein außergewöhnlicher und sehenswerter Ort am Fuße der Ronneburg. Hier fand  eine Versteigerung  von Kunstobjekten zu Gunsten der Hanauer Tafel statt. Dabei stellte Herr Busch auch eigene Kostbarkeiten zur Verfügung. Herr Busch ist einer der wenigen  Plakatmaler, der noch großformatige Kunstwerke schafft.  Seine Frau verwöhnte die Besucher an diesem Tag noch mit Kaffee und Kuchen.
-LEOS- Main-Kinzig- Herr Johannes Wendt
-Frau Monika Gebhardt-Cosler, 1. Vorsitzende des Großen Rats in Hanau, mit  Kindern  der Tanzgarde und Prinz Michael der I. von Hagenovien.
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vom 7. September 2010

Hochzeiten als Zielscheibe
Kabarrettist Philipp Weber begeistert vor ausverkauftem Haus in der Gackeleia


Ronneburg (fbo/df). Die Gackeleia in Ronneburg ist die etwas andere Kleinkunstbühne. Untergebracht in einer alten Scheune bietet dieser Veranstaltungsort ein ganz besonderes Ambiente für Veranstaltungen aller Art. Auf Kirchenbänken, die aus dem alten Bestand des Kloster Eberbach stammen, und Kinostühle aus dem Jahre 1928 ließen sich am Freitag rund 100 Besucher von Phillip Weber über die Gefahren der Eheschließung im Allgemeinen und einer solchen im Freundeskreis in Mumpfenbach im Besonderen aufklären.
WeberMumpfenbach ist ein fiktiver Ort, in dem Kleinbürgertum groß geschrieben wird. “Der Ort ist  so klein, wenn da ein Bus anhalten soll, muss jedes Mal ein Bauer einen Hund opfern“ , frotzelte Weber. “Honeymoon massaker“ lautete der bezeichnende Titel seines Programms, in dem er die Pointen peilschnell verschießt, so dass sein Publikum von einem Lachanfall in den  nächsten schlittert. “Mein Programm ist der wichtigste Beitrag zur Geburtenkontrolle seit Erfindung der Feinrippunterhose“, ist der Tübinger Kabarettist überzeugt. Sozialkritisch auf eine mitreißende Weise, kann er sich fürchterlich über die nervigen Dinge des Lebens aufregen. Er sei in der letzten Zeit auf neun Hochzeiten gewesen, berichtet er seufzend. Nach seiner Meinung sind Hochzeiten völlig humorlose Veranstaltungen. “Nicht mal eine ordentliche Brautentführung mit Transferflug in den Jemen durfte ich bei der Hochzeit meines Freundes Klaus organisieren“ , beschwerte er sich. Dabei sei die Heirat ohnehin von allen Arten, eine Liebe zu beenden, die kostenintensivste. Doch nicht nur die Heiraterei und die ständigen versteckten Aufforderungen von Familie und Freunden, sich doch endlich zu vermehren, beschäftigen Weber. “Eine Frau, die mit 30 nach der Babypause wieder arbeiten will, erntet mitleidige Blicke“, fand er. Gesucht werden junge, erfahrene Leute und diese Qualifikation gäbe es doch höchstens auf der Reeperbahn. Für die Einführung mittelalterlicher Strafmethoden für Manager könnte er sich durchaus erwärmen. Über fehlende Krippenplätze auf dem Land („Da finden sie eher eine Haxenbräterei in Teheran-City“) regte er sich ebenso auf  wie über die Computerkids, die „ 52 Bedienebenen ihres Handys mühelos beherrschen, bei offenen Schnürsenkeln aber auf die Schnauze fallen“. Mit einer kurzen Pause schaffte es Weber, sein Publikum zwei Stunden lang zu fesseln. Um eine Zugabe kam der mehrfach preisgekrönte Kabarettist nicht herum.
Reinhold Busch, der Gründer des Kunst und Kulturzentrums an der Ronneburg, freute sich über das ausverkaufte Haus. Auf die nächste Vernissage am 24. Oktober wiesen zahlreiche Fragezeichen auf den teilweisen leeren Wänden hin. Es wird eine Ausstellung zum Thema Comic geben, mit Zeichnungen von verschiedenen Künstlern.
   

Zuschauer
Die Zuschauer kamen bei den Blödeleiein des Kabarettisten aus dem Lachen gar nicht mehr heraus
FAZ_Logo08. Februar 2008 ( Von Barbara Hofmann )

Vom Bundesbanker zum Plakatmaler
Kredite, Kirchenbänke und die Kleinkunst


FAZ 2008Zwei Tüten mit Faltblättern und Broschüren lehnen an dem großen Zeichentisch. Die hat Reinhold Busch von der Internationalen Kulturbörse Freiburg mitgebracht. Dort hat er Künstler getroffen und ihre Kurzauftritte erlebt. Die Kulturbörse ist ein Muss für den 55 Jahre alten Busch, der seit 2003 mit seinem Bruder Bernhard die Galerie und Kleinkunstbühne „Gackeleia“ im Ronneburger Hof in Altwiedermus betreibt.
„Alles, was wir anbieten, haben wir selber schon gesehen“, sagt Busch. Blickfang auf der kleinen Bühne ist der himmelblaue Holztisch mit einem ebenso himmelblauen Stuhl. Hier nehmen die Künstler Platz und unterhalten mit Witz, Schlagfertigkeit und Gesang ihr Publikum. Im Frühjahrsprogramm widmet sich die Kabarettistin Marga Bach dem Thema „Männer, Midlife & Miseren“. Von der Liebe schwärmt Magic Man Harry Keaton sowie der Sänger Peter Horton. Die „Schmiere“ entfesselt das Grauen in ihrer Polit-Satire, und die beiden Autoren von „Tatort Hanau“ hinterlassen eine Blutspur in der Ronneburger Kleinkunstbühne. Vierstimmigen Gesang bieten „Abba makabra“ in ihrem Comedy-Musical.

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vom 12. Dezember 2007

Degen besucht Kulturoase : Gackeleia

Christoph Degen, machte in Ronneburg einen Besuch in der Kleinkunstbühne Gackeleia, um sich über deren reichhaltiges, kulturelles Angebot zu informieren. Begrüßt wurde Christoph Degen von dem Organisator und Geschäftsführe der Gackeleia, Reinhold Busch, und dem Ronneburger Bürgermeister Heinz Habermann. Bei dem Rundgang stellte Reinhold Busch dem Landtags-kandidaten sein Kulturzentrum am Fuße der Ronneburg vor, welches sich seit über vier Jahren Künstlern verschiedener Genres Raum zur Präsentation bietet.
Untergebracht ist die Kleinkunstbühne in einem Fachwerkgebäude des Ronneburg Hofes, das durch die Familie Busch liebevoll wieder hergerichtet wurde. Auf verschiedenen Ebenen bietet das Fachwerkgebäude die einmalige Möglichkeit als Galerie zur Ausstellung von Exponaten und mit einer Bühne musikalische, literarische und schauspielerische Darbietungen unter einem Dach zu vereinen. „Die Gackeleia überzeugt in seiner Konzeption als umfassendes Kunstzentrum am Fuße der Ronneburg und bietet Kunst als Erlebnis in einer angenehmen Atmosphäre“, so Degen im Gespräch mit Reinhold Busch und Bürgermeister Heinz Habermann. „Bei dem Veranstaltungsangebot der Gackeleia ist für jeden Geschmack etwas dabei, ob Comedy, Musicals oder Theateraufführungen.
Auf dem Rundgang durch die Gackeleia konnte Degen sich auch über die Plakatmalerei informieren, welche Reinhold Busch seit den achtziger Jahren ausübt.

Degen/Busch

















Neben der fortschreitenden Digitalisierung im großflächigen Plakatdruck betreibt Reinhold Busch auch als einer der wenigen Künstler in Deutschland die Plakatmalerei als echte und exklusive Handarbeit. Kostproben seiner Meisterwerke welche Filme von Angelina Jolie und Bruce Wills beworben haben, stellt Reinhold Busch in der Gackeleia aus. „Mich beeindruckt der Einsatz der Familie Busch Kunst und Theater den Menschen in Form einer Kleinkunstbühne zugänglich gemacht zu haben. Die Beliebtheit der Gackeleia bei den Bürgerinnen und Bürgern und die namhaften Künstler, welche die Familie Busch zu Auftritten verpflichten können, sprechen für den Erfolg der Gackeleia als feste Größe im Rhein-Main-Gebiet“, erklärt Christoph Degen nach dem Besuch Gackeleia überzeugt.


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Gackeleia: Faszinierend leuchtende Bilder und eine kleine Bühne für die Kunst (bm)


Brigitta MöllermannBrigitta Möllermann vom Webportal Vogelsberg-Netz hat im April 2005 diese wunderschön bebilderte Reportage über die Gackeleia verfasst, die wir mit ihrer freundlichen Genehmigung hier wiedergeben.

Das Webportal x Vogelsberg-Netz bietet Interessantes und Wissenswertes aus der Vogelsberg-Region, Reportagen und Veranstaltungstipps u. v. m., es lohnt sich, dort mal vorbeizuschauen.
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Die Brüder Busch zeigen im Ronneburger Hof zweifach Kultur, die Spass macht.

Sie können sich das Ambiente von "Gackeleia" auf dem ehemaligen Gutshof so vorstellen wie eine Theaterbühne, auf der Sie als Kind gerne einmal heimlich herumgeschlichen wären. Staunend stehen Sie da - zwischen Dekorationen und Requisten und lassen sich begeistert blenden. Sie wandern herum – mit in den Nacken gelegtem Kopf. Unter jedem, von Strahlern angeleuchteten Bild hoffen Sie, dass niemand Sie fortschickt, ehe Sie nicht alles gründlich erfasst und in sich aufgenommen haben.

Auf jedes einzelne der roten Sofas möchten Sie sich setzen, die einladend verteilt an den meterhohen Wänden der Kunsthalle stehen. Und dann einen Kaffee oder eine Cola und einfach nur dasitzen und den Blick durch das teilweise offene Fachwerk schweifen lassen – nach oben und unten – vom Café bis auf die Bühne – einfach nur schauen, schauen…

Mitten im Raum geht eine offene Treppe nach oben. Vom ersten Absatz, dem Balkon mit Tischen und drei Reihen alter Kinoklappstühle, können Sie in das Parkett hinunterschauen. Dort stehen gepolsterte Kirchenbänke aufgereiht für die Zuschauer - vor einer erhöhten Bühne (mit Klavier ;-) Weiter hinauf, bis unter den Spitzboden der umgebauten Gutsscheune, hängen überall handgemalte Kinoplakate, im Moment gerade von verfilmten Comics - grosse, kleine, höchst beeindruckende Originale, auf denen Sie die Leinwand durchschimmern sehen.

Ich kam an einem Sonntagnachmittag im Ronneburger Hof vorbei, nassgeregnet – und wurde sehr gastfreundlich empfangen.
Nein, mich hat niemand fortgeschickt. Im Gegenteil, man bot mir etwas zu trinken an und führte mich netterweise herum. Reinhold Busch gab mir spontan ein Interview und erzählte von der Idee, die hinter "Gackeleia" steht - und von der Entwicklung der Kleinkunstbühne.

Seit den 80er Jahren hat der Künstler Reinhold Busch bereits über 800 Filmplakate auf Leinwand handgemalt: Unikate in klassischer Manier für Theater- und Kinopremieren. Bestellt haben diese exklusiven "Previews" – auch Transparente genannten – gigantischen Blickfänger z. B. Filmverleih-Firmen für grosse Kinopaläste. Auch als Grossflächenwerbung für Messen fertigt der freiberufliche Gestalter seine metergrossen Dekorationsdesigns. Zusammen mit seiner Frau Renate übernimmt er Projekte in öffentlichen Gebäuden, die mit Wandmalerei optisch aufgewertet werden.Die brillianten Reproduktionen von Bekanntem oder Gewünschtem werden von ihm in allen Formaten von DIN A4 bis zur Fassadengrösse gefertigt. Dabei ist sind Porträts und alle Arten von Illustrationen denkbar – in Airbrush auf Fahrzeugen – oder mit dem Pinsel in Öl bzw. Acryl zur Innendekoration auf Wänden oder sogar Möbeln. Reinhold Busch beherrscht nach 20 Jahren Erfahrung - als einer der wenigen Spezialisten in diesem alten Künstlerhandwerk – viele verschiedene Maltechniken bis hin zur Radierung.

Die fertigen Originalplakate, die gerade in der Ausstellung zu sehen sind, kann man jederzeit auch ausleihen, sagte man mir - für Events, Premieren oder zur Dekoration in Hotelfoyers. Natürlich kann man sie auch kaufen - oder neue bestellen ;-) Rufen Sie einfach bei Reinhold Busch an, seine Beratung ist kostenlos. Ausführliche Informationen und Arbeiten von ihm finden Sie auch, wenn Sie durch die Internetseiten von www.plakatmaler.de blättern.

Zu Entstehung der Galerie "Gackeleia" erzählt mir Reinhold Busch, dass seine Kunden und Interessenten immer wieder fragten, wo sie seine Werke ansehen können. Also entschlossen er und sein Bruder Bernhard sich im Jahr 2000, die Fachwerkscheune des im 19. Jahrhundert erbauten Ronneburger Gutshofes zur Kunsthalle auszubauen: "Wo könnte man sonst sechs Meter hohe Plakate ausstellen..?"
300 Quadratmeter Ausstellungsfläche wurden geschaffen, in der auch andere Künstler immer wieder einen Platz finden. Ebenso steht "Gackeleia" als Plattform zur Präsentation von Sammlungen offen. 

Ein paar Monate nach der Eröffnung im Juni 2003 kam die Kleinkunstbühne "Gackeleia" für Musik, Theater und Comedy hinzu, deren 100 Plätze bei den Vorstellungen heute oft schon im Voraus ausverkauft sind.
Kein Wunder bei diesem Flair! Man sitzt im Parkett, die Künstler auf der Bühne fast greifbar nahe vor sich - auf gepolsterten Bänken des Seitenschiffes des Klosters Eberbach, in dem der Film "Der Name der Rose" gedreht wurde. Reinhold Busch lacht: "Darauf hat schon Sean Connery gesessen." Die Klappstühle auf dem Balkon stammen aus einem Kino im Allgäu, sie waren dort 1928 die Erstbestuhlung.

Wer wissen will, wer hier schon aufgetreten ist, schaut auf der Internetseite www.gackeleia.de nach. Dort kann man auch Karten online bestellen – und sich voller Vorfreude durch das kommende Programm von "Gackeleia" hangeln, das es übrigens auch in gedruckter Form zum in-die-Tasche-stecken gibt.

Nun bleibt mir nur – ausser Ihnen viel Vergnügen in diesem kleinen, ganz aussergewöhnlichen Kulturzentrum zu wünschen – noch die Anfahrt zu verraten:

Suchen Sie auf der Karte nach der Ronneburg – nicht weit von Gelnhausen-Lieblos bzw. von der anderen Seite – hinter Büdingen.
Von der Strasse zwischen Eckarthausen und Hüttengesäß zweigt ein Asphaltweg ab zur Burg und zum Jugendzentrum Ronneburg. Ein grosser Parkplatz zeigt Ihnen, dass Sie richtig sind. Fahren Sie in die kleine Strasse zum Jugenzentrum hinein, dann finden Sie den Ronneburger Hof – unzweifelhaft – gleich am Wegesrand. Plakate und Aufsteller zeigen Ihnen unübersehbar, wo der Eingang sich befindet.

Wenn Ihnen meine Beschreibung zu suspekt erscheint, finden Sie noch eine Wegbeschreibung unter KONTAKT auf der Gackeleia-Seite...<www.gackeleia.de


Diesen Artikel – und Vieles mehr, Reportagen, Veranstaltungstermine – finden Sie im Original auf dem Webportal < www.vogelberg-netz.de.
Wenn Sie Interessantes und Wissenswertes über die Region und über Veranstaltungen erfahren möchten, schauen Sie doch mal dort vorbei.

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Hanauer Bote

vom 27. April 2005

Show Stoppers begeistern das Publikum

Furioser Abschluss der Frühjahrssaison in der Gackeleia
Ronneburg. Alles stimmte von Anfang an. Bereits nach den ersten Nummern spendete das Publikum anhaltenden Szenenapplaus und diese Begeisterung setzte sich bis zum Ende des über zwei Stunden dauernden Programms fort.
Vor ausverkauftem Haus in der Gackeleia spielten die ShowStoppers aus dem Posthofkeller in Hattersheim ihre Musical-Satire "Musical Konfusical". Vier spielfreudige Akteure auf der Bühne, ein eingespieltes Technik-Team und ein hervorragendes Publikum waren der Garant für den Erfolg des Abends. Egal ob Cats, Miss Saigon oder Tanz der Vampire… die Gruppe um Hans-Jürgen Mock, dem kreativen Kopf , alles war sehens- und hörenswert. Lisa Salzmann und Sabrina Römer überzeugten mit ihren, durchaus mit professionellen Sängern vergleichbaren Stimmen.

Die Truppe begeisterte mit einem flotten und dynamischen Programm durch Einfallsreichtum, Esprit und Comedy. Alles kombiniert mit einer höchst amüsanten Rahmenhandlung.

Nach und nach arbeitete sich das Quartett durch alle in Deutschland bekannten Stücke für die H-J Mock neue, erfrischende Texte geschrieben hat, deren Qualität das eine oder andere mal die der Originalübersetzung übersteigt.


SchowStoppers-Gackeleia

Stimmlich, schauspielerisch und tänzerisch ließen die Akteure nichts zu wünschen übrig . Sie sind bissig, spritzig , witzig und nicht zuletzt musikalisch. Mit einer gehörigen Portion Gesellschaftskritik, verpackt in bekannte Musicalmelodien, begeisterte das Quartett das Publikum. Als nach drei Zugaben viele Stimmen aus dem Publikum eine weitere Zugabe forderten, konnten sich die ShowStoppers dem Beifall, den Rufen und dem Trommeln auf den Kirchenbänken nicht verschließen.

Am 17. Dezember ist Mock und seine Truppe wieder mit Ihrem Programm in der Ronneburger Gackeleia. Da alle Vorstellungen in diesem Jahr bereits schon vier Wochen vor Termin ausverkauft waren, empfiehlt es sich schon jetzt Vorreservierungen anzumelden.

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Gackeleias Augengarten

22.Juni 2003

Eine neue Galerie am Fuße der Ronneburg: Plakatmaler Reinhold Busch lockt mit Kontrasten und einen Farbrausch.

Von Pamela Dörhöfer

Bei allem Respekt für die anderen Kunstwerke: Lara Croft dominiert den Raum, überlebensgroß mit Schmollmund, coolem Blick und einem gar gewaltigen Busen. Als Werbeplakat für den Film Tomb Raider hat Die Brüder Buschsie ihre Dienste in einem Kino getan und ist nun zurückgekehrt an den Ort ihres Entstehens: einem historischen Hof am Fuße der mittelalterlichen Ronneburg. Hier lebt und arbeitet Reinhold Busch, einer der letzten Plakatmaler Deutschlands, in beneidenswerter Umgebung. Eine davon nutzt der Künstler als Atelier, in der zweiten hat er gerade eine Galerie eröffnet, wo er in seiner ersten Ausstellung eigene Arbeiten und die der Kollegen Eckard Robert Schwandt, Helmut Jahn und Volker Thielmann präsentiert. "Gackeleia" heißt diese neue Kulturhalle nach einer Märchenfigur des Dichters Clemens Brentano.



Und märchenhaft ist auch das Ambiente, das die Fachwerkscheune von1853 der Kunst bietet. Knapp drei Jahre lang haben Reinhold Busch, seine Frau und sein Bruder daran gearbeitet. Das Dach wurde saniert, ein Steinboden verlegt, eine offene Treppe in der Mitte der Halle eingebaut und frei im Raum eine hölzerne Küchenanrichte; gleich hinter dem Eingang prangen zwei imposante Lampen im nostalgisch-herrschaftlichen Design. Keinerlei sichtbaren Bruch gibt es zwischen historischen und modernen Elementen, alles erscheint wie aus einem Guss, Auf vier Ebenen haben die Buschs so dreihundert Quadratmeter Ausstellungsfläche geschaffen, die Platz auch für große Werke bietet, wie die zum Teil mehrere Meter hohen Bilder zu Elisabeth, Aimée und Jaguar oder Harry Potter, die Reinhold Busch nach den original Filmplakaten malt. Vom fotorealistischen, dekorativen Filmplakat bis zum abstrakten Farbenspiel – die künstlerische Bandbreite der ersten Schau bei Gackeleia ist überaus groß. Doch Reinhold Busch möchte das Spektrum noch erweitern: Nicht allein, dass er für bildende Künstler aller Stilrichtungen offen sein möchte. Gackeleia soll sich vielmehr zu einem richtigen Kulturzentrum mausern, das Gäste von weithin aufs Land lockt: nicht nur mit Ausstellungen, sondern auch mit Lesungen, Kleinkunst und Theater. Ein Anfang ist gemacht.


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Kunst im Spannungsfeld von Harmonie und Dissonanz

von Maryanto Fischer 18, Juni 2003

"Gackeleia" möchte sich als Kulturzentrum am Fuße der Ronneburg etablieren.

Die neu eröffnete Galerie "Gackeleia" in Ronneburg enthüllt seit einigen Tagen beide Sphären künstlerischer Wirkungsweisen, hier offensichtlich, dort verdeckt, auf subtile sowie markante Weise.
Eine Lobby für Künste aller Genres hoffen die Galeristen Bernhard und Reinhold Busch zu schaffen. Ein Zentrum, das nicht nur als Präsentationsstätte bildender Kunst, darüber hinaus bewusst auch für literarische Lesungen, Konzerte oder dramatische Darbietungen genutzt werden soll. Zeitgenössische Kunst gerade in einem Gebäude aus dem frühen 19. Jahrhundert zu exponieren, darf als Herausforderung ebenso gewertet werden, wie als Chance. In rund dreijähriger Arbeit funktionierten die Gebrüder Busch die rustikale Lokalität , die durch ihre hohen Wände sowie zahlreichen Abteilungen und Etagen als Präsentationsmedium geradezu prädestiniert ist,

in eine Galerie der besonderen Art um: Im Auge des Betrachters verschwimmt hier der Raum mit seinen weißen Wänden, den Diagonalen,Horizontalen und Vertikalen, welche durch die braunen Fachwerkbalken nachgezeichnet sind, zu einem allumfassenden, harmonischen Gesamteindruck, der zum integrativen Bestandteil der gezeigten Objekte stilisiert scheint. Paradoxerweise existiert diese von außen erzwungene Einheit zwischen Werk und Raum gerade im Kontrast. Zuletzt hat Reinhold Busch mit der "Gackeleia" auch seinen eigenen Arbeiten eine öffentliche Heimat geschaffen. Er gehört zum wohl letzten Dutzend deutscher Plakatmaler, die Filmplakate für die großen Kinos oder Filmverleihe großformatig nachgestalten
Während der Vernissage markierte die Mannheimer Kleinkunsttruppe "Drama light" einen gelungenen Auftakt für die umfassende Kunstförderung. Ronneburgs Bürgermeister Heinz Habermann, sowie Landrat Karl Eyerkaufer zeigen sich angetan von der Idee eines Ronneburger Kulturzentrums: "Ich freue mich, dass in Zeiten finanzieller Kürzungen, auch im Kulturbereich, das Engagement der Bürger ungebrochen ist. Im Zeichen der Burg soll die 'Gackeleia' vielen Menschen den Zugang zu Kunst ermöglichen", bemerkt Eyerkaufer, während Habermann speziell den funktionellen Aspekt künstlerischen Schaffens als Bestandteil gesellschaftlichen Zusammenlebens hervorhebt.

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