
08. Februar 2008 ( Von Barbara Hofmann )
Vom Bundesbanker zum Plakatmaler
Kredite, Kirchenbänke und die Kleinkunst
Zwei Tüten mit Faltblättern und Broschüren lehnen an dem großen Zeichentisch. Die hat Reinhold Busch von der Internationalen Kulturbörse Freiburg mitgebracht. Dort hat er Künstler getroffen und ihre Kurzauftritte erlebt. Die Kulturbörse ist ein Muss für den 55 Jahre alten Busch, der seit 2003 mit seinem Bruder Bernhard die Galerie und Kleinkunstbühne „Gackeleia“ im Ronneburger Hof in Altwiedermus betreibt.
„Alles, was wir anbieten, haben wir selber schon gesehen“, sagt Busch. Blickfang auf der kleinen Bühne ist der himmelblaue Holztisch mit einem ebenso himmelblauen Stuhl. Hier nehmen die Künstler Platz und unterhalten mit Witz, Schlagfertigkeit und Gesang ihr Publikum. Im Frühjahrsprogramm widmet sich die Kabarettistin Marga Bach dem Thema „Männer, Midlife & Miseren“. Von der Liebe schwärmt Magic Man Harry Keaton sowie der Sänger Peter Horton. Die „Schmiere“ entfesselt das Grauen in ihrer Polit-Satire, und die beiden Autoren von „Tatort Hanau“ hinterlassen eine Blutspur in der Ronneburger Kleinkunstbühne. Vierstimmigen Gesang bieten „Abba makabra“ in ihrem Comedy-Musical.
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vom 12. Dezember 2007 |
Degen besucht Kulturoase : Gackeleia
Christoph Degen, machte in Ronneburg einen Besuch in der Kleinkunstbühne Gackeleia, um sich über deren reichhaltiges, kulturelles Angebot zu informieren. Begrüßt wurde Christoph Degen von dem Organisator und Geschäftsführe der Gackeleia, Reinhold Busch, und dem Ronneburger Bürgermeister Heinz Habermann. Bei dem Rundgang stellte Reinhold Busch dem Landtags-kandidaten sein Kulturzentrum am Fuße der Ronneburg vor, welches sich seit über vier Jahren Künstlern verschiedener Genres Raum zur Präsentation bietet.
Untergebracht ist die Kleinkunstbühne in einem Fachwerkgebäude des Ronneburg Hofes, das durch die Familie Busch liebevoll wieder hergerichtet wurde. Auf verschiedenen Ebenen bietet das Fachwerkgebäude die einmalige Möglichkeit als Galerie zur Ausstellung von Exponaten und mit einer Bühne musikalische, literarische und schauspielerische Darbietungen unter einem Dach zu vereinen. „Die Gackeleia überzeugt in seiner Konzeption als umfassendes Kunstzentrum am Fuße der Ronneburg und bietet Kunst als Erlebnis in einer angenehmen Atmosphäre“, so Degen im Gespräch mit Reinhold Busch und Bürgermeister Heinz Habermann. „Bei dem Veranstaltungsangebot der Gackeleia ist für jeden Geschmack etwas dabei, ob Comedy, Musicals oder Theateraufführungen.
Auf dem Rundgang durch die Gackeleia konnte Degen sich auch über die Plakatmalerei informieren, welche Reinhold Busch seit den achtziger Jahren ausübt.
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Neben der fortschreitenden Digitalisierung im großflächigen Plakatdruck betreibt Reinhold Busch auch als einer der wenigen Künstler in Deutschland die Plakatmalerei als echte und exklusive Handarbeit. Kostproben seiner Meisterwerke welche Filme von Angelina Jolie und Bruce Wills beworben haben, stellt Reinhold Busch in der Gackeleia aus. „Mich beeindruckt der Einsatz der Familie Busch Kunst und Theater den Menschen in Form einer Kleinkunstbühne zugänglich gemacht zu haben. Die Beliebtheit der Gackeleia bei den Bürgerinnen und Bürgern und die namhaften Künstler, welche die Familie Busch zu Auftritten verpflichten können, sprechen für den Erfolg der Gackeleia als feste Größe im Rhein-Main-Gebiet“, erklärt Christoph Degen nach dem Besuch Gackeleia überzeugt.
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Brigitta Möllermann vom Webportal Vogelsberg-Netz hat im April 2005 diese wunderschön bebilderte Reportage über die Gackeleia verfasst, die wir mit ihrer freundlichen Genehmigung hier wiedergeben.
Das Webportal Vogelsberg-Netz bietet Interessantes und Wissenswertes aus der Vogelsberg-Region, Reportagen und Veranstaltungstipps u. v. m., es lohnt sich, dort mal vorbeizuschauen.
Dort finden Sie auch diesen Bericht im Original.
Gackeleia: Faszinierend leuchtende Bilder und eine kleine Bühne für die Kunst (bm)
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Die Brüder Busch zeigen im Ronneburger Hof zweifach Kultur, die Spass macht.
Sie können sich das Ambiente von "Gackeleia" auf dem ehemaligen Gutshof so vorstellen wie eine Theaterbühne, auf der Sie als Kind gerne einmal heimlich herumgeschlichen wären. Staunend stehen Sie da - zwischen Dekorationen und Requisten und lassen sich begeistert blenden. Sie wandern herum – mit in den Nacken gelegtem Kopf. Unter jedem, von Strahlern angeleuchteten Bild hoffen Sie, dass niemand Sie fortschickt, ehe Sie nicht alles gründlich erfasst und in sich aufgenommen haben.
Auf jedes einzelne der roten Sofas möchten Sie sich setzen, die einladend verteilt an den meterhohen Wänden der Kunsthalle stehen. Und dann einen Kaffee oder eine Cola und einfach nur dasitzen und den Blick durch das teilweise offene Fachwerk schweifen lassen – nach oben und unten – vom Café bis auf die Bühne – einfach nur schauen, schauen…
Mitten im Raum geht eine offene Treppe nach oben. Vom ersten Absatz, dem Balkon mit Tischen und drei Reihen alter Kinoklappstühle, können Sie in das Parkett hinunterschauen. Dort stehen gepolsterte Kirchenbänke aufgereiht für die Zuschauer - vor einer erhöhten Bühne (mit Klavier ;-) Weiter hinauf, bis unter den Spitzboden der umgebauten Gutsscheune, hängen überall handgemalte Kinoplakate, im Moment gerade von verfilmten Comics - grosse, kleine, höchst beeindruckende Originale, auf denen Sie die Leinwand durchschimmern sehen.
Ich kam an einem Sonntagnachmittag im Ronneburger Hof vorbei, nassgeregnet – und wurde sehr gastfreundlich empfangen.
Nein, mich hat niemand fortgeschickt *g*. Im Gegenteil, man bot mir etwas zu trinken an und führte mich netterweise herum. Reinhold Busch gab mir spontan ein Interview und erzählte von der Idee, die hinter "Gackeleia" steht - und von der Entwicklung der Kleinkunstbühne.
Seit den 80er Jahren hat der Künstler Reinhold Busch bereits über 800 Filmplakate auf Leinwand handgemalt: Unikate in klassischer Manier für Theater- und Kinopremieren. Bestellt haben diese exklusiven "Previews" – auch Transparente genannten – gigantischen Blickfänger z. B. Filmverleih-Firmen für grosse Kinopaläste. Auch als Grossflächenwerbung für Messen fertigt der freiberufliche Gestalter seine metergrossen Dekorationsdesigns. Zusammen mit seiner Frau Renate übernimmt er Projekte in öffentlichen Gebäuden, die mit Wandmalerei optisch aufgewertet werden.Die brillianten Reproduktionen von Bekanntem oder Gewünschtem werden von ihm in allen Formaten von DIN A4 bis zur Fassadengrösse gefertigt. Dabei ist sind Porträts und alle Arten von Illustrationen denkbar – in Airbrush auf Fahrzeugen – oder mit dem Pinsel in Öl bzw. Acryl zur Innendekoration auf Wänden oder sogar Möbeln. Reinhold Busch beherrscht nach 20 Jahren Erfahrung - als einer der wenigen Spezialisten in diesem alten Künstlerhandwerk – viele verschiedene Maltechniken bis hin zur Radierung.
Die fertigen Originalplakate, die gerade in der Ausstellung zu sehen sind, kann man jederzeit auch ausleihen, sagte man mir - für Events, Premieren oder zur Dekoration in Hotelfoyers. Natürlich kann man sie auch kaufen - oder neue bestellen ;-) Rufen Sie einfach bei Reinhold Busch an, seine Beratung ist kostenlos. Ausführliche Informationen und Arbeiten von ihm finden Sie auch, wenn Sie durch die Internetseiten von www.plakatmaler.de blättern.
Zu Entstehung der Galerie "Gackeleia" erzählt mir Reinhold Busch, dass seine Kunden und Interessenten immer wieder fragten, wo sie seine Werke ansehen können. Also entschlossen er und sein Bruder Bernhard sich im Jahr 2000, die Fachwerkscheune des im 19. Jahrhundert erbauten Ronneburger Gutshofes zur Kunsthalle auszubauen: "Wo könnte man sonst sechs Meter hohe Plakate ausstellen..?"
300 Quadratmeter Ausstellungsfläche wurden geschaffen, in der auch andere Künstler immer wieder einen Platz finden. Ebenso steht "Gackeleia" als Plattform zur Präsentation von Sammlungen offen.
Ein paar Monate nach der Eröffnung im Juni 2003 kam die Kleinkunstbühne "Gackeleia" für Musik, Theater und Comedy hinzu, deren 100 Plätze bei den Vorstellungen heute oft schon im Voraus ausverkauft sind :-)
Kein Wunder bei diesem Flair! Man sitzt im Parkett, die Künstler auf der Bühne fast greifbar nahe vor sich - auf gepolsterten Bänken des Seitenschiffes des Klosters Eberbach, in dem der Film "Der Name der Rose" gedreht wurde. Reinhold Busch lacht: "Darauf hat schon Sean Connery gesessen." Die Klappstühle auf dem Balkon stammen aus einem Kino im Allgäu, sie waren dort 1928 die Erstbestuhlung.
Wer wissen will, wer hier schon aufgetreten ist, schaut auf der Internetseite www.gackeleia.de nach. Dort kann man auch Karten online bestellen – und sich voller Vorfreude durch das kommende Programm von "Gackeleia" hangeln, das es übrigens auch in gedruckter Form zum in-die-Tasche-stecken gibt :-)
Nun bleibt mir nur – ausser Ihnen viel Vergnügen in diesem kleinen, ganz aussergewöhnlichen Kulturzentrum zu wünschen – noch die Anfahrt zu verraten:
Suchen Sie auf der Karte nach der Ronneburg – nicht weit von Gelnhausen-Lieblos bzw. von der anderen Seite – hinter Büdingen.
Von der Strasse zwischen Eckarthausen und Hüttengesäß zweigt ein Asphaltweg ab zur Burg und zum Jugendzentrum Ronneburg. Ein grosser Parkplatz zeigt Ihnen, dass Sie richtig sind :-) Fahren Sie in die kleine Strasse zum Jugenzentrum hinein, dann finden Sie den Ronneburger Hof – unzweifelhaft – gleich am Wegesrand. Plakate und Aufsteller zeigen Ihnen unübersehbar, wo der Eingang sich befindet.
Wenn Ihnen meine Beschreibung zu suspekt erscheint, finden Sie noch eine Wegbeschreibung unter KONTAKT auf der Gackeleia-Seite... *g…
Diesen Artikel – und Vieles mehr, Reportagen, Veranstaltungstermine – finden Sie im Original auf dem Webportal www.vogelberg-netz.de.
Wenn Sie Interessantes und Wissenswertes über die Region und über Veranstaltungen erfahren möchten, schauen Sie doch mal dort vorbei.
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Hanauer Bote
vom 27. April 2005 |
Show Stoppers begeistern das Publikum
Furioser Abschluss der Frühjahrssaison in der Gackeleia
Ronneburg. Alles stimmte von Anfang an. Bereits nach den ersten Nummern spendete das Publikum anhaltenden Szenenapplaus und diese Begeisterung setzte sich bis zum Ende des über zwei Stunden dauernden Programms fort.
Vor ausverkauftem Haus in der Gackeleia spielten die ShowStoppers aus dem Posthofkeller in Hattersheim ihre Musical-Satire "Musical Konfusical". Vier spielfreudige Akteure auf der Bühne, ein eingespieltes Technik-Team und ein hervorragendes Publikum waren der Garant für den Erfolg des Abends. Egal ob Cats, Miss Saigon oder Tanz der Vampire… die Gruppe um Hans-Jürgen Mock, dem kreativen Kopf , alles war sehens- und hörenswert. Lisa Salzmann und Sabrina Römer überzeugten mit ihren, durchaus mit professionellen Sängern vergleichbaren Stimmen.
Die Truppe begeisterte mit einem flotten und dynamischen Programm durch Einfallsreichtum, Esprit und Comedy. Alles kombiniert mit einer höchst amüsanten Rahmenhandlung.
Nach und nach arbeitete sich das Quartett durch alle in Deutschland bekannten Stücke für die H-J Mock neue, erfrischende Texte geschrieben hat, deren Qualität das eine oder andere mal die der Originalübersetzung übersteigt.
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Stimmlich, schauspielerisch und tänzerisch ließen die Akteure nichts zu wünschen übrig . Sie sind bissig, spritzig , witzig und nicht zuletzt musikalisch. Mit einer gehörigen Portion Gesellschaftskritik, verpackt in bekannte Musicalmelodien, begeisterte das Quartett das Publikum. Als nach drei Zugaben viele Stimmen aus dem Publikum eine weitere Zugabe forderten, konnten sich die ShowStoppers dem Beifall, den Rufen und dem Trommeln auf den Kirchenbänken nicht verschließen.
Am 17. Dezember ist Mock und seine Truppe wieder mit Ihrem Programm in der Ronneburger Gackeleia. Da alle Vorstellungen in diesem Jahr bereits schon vier Wochen vor Termin ausverkauft waren, empfiehlt es sich schon jetzt Vorreservierungen anzumelden.
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Gackeleias Augengarten
22.Juni 2003
Eine neue Galerie am Fuße der Ronneburg: Plakatmaler Reinhold Busch lockt mit Kontrasten und einen Farbrausch.
Von Pamela Dörhöfer
Bei allem Respekt für die anderen Kunstwerke: Lara Croft dominiert den Raum, überlebensgroß mit Schmollmund, coolem Blick und einem gar gewaltigen Busen. Als Werbeplakat für den Film Tomb Raider hat  sie ihre Dienste in einem Kino getan und ist nun zurückgekehrt an den Ort ihres Entstehens: einem historischen Hof am Fuße der mittelalterlichen Ronneburg. Hier lebt und arbeitet Reinhold Busch, einer der letzten Plakatmaler Deutschlands, in beneidenswerter Umgebung. Eine davon nutzt der Künstler als Atelier, in der zweiten hat er gerade eine Galerie eröffnet, wo er in seiner ersten Ausstellung eigene Arbeiten und die der Kollegen Eckard Robert Schwandt, Helmut Jahn und Volker Thielmann präsentiert. "Gackeleia" heißt diese neue Kulturhalle nach einer Märchenfigur des Dichters Clemens Brentano.
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Und märchenhaft ist auch das Ambiente, das die Fachwerkscheune von1853 der Kunst bietet. Knapp drei Jahre lang haben Reinhold Busch, seine Frau und sein Bruder daran gearbeitet. Das Dach wurde saniert, ein Steinboden verlegt, eine offene Treppe in der Mitte der Halle eingebaut und frei im Raum eine hölzerne Küchenanrichte; gleich hinter dem Eingang prangen zwei imposante Lampen im nostalgisch-herrschaftlichen Design. Keinerlei sichtbaren Bruch gibt es zwischen historischen und modernen Elementen, alles erscheint wie aus einem Guss, Auf vier Ebenen haben die Buschs so dreihundert Quadratmeter Ausstellungsfläche geschaffen, die Platz auch für große Werke bietet, wie die zum Teil mehrere Meter hohen Bilder zu Elisabeth, Aimée und Jaguar oder Harry Potter, die Reinhold Busch nach den original Filmplakaten malt. Vom fotorealistischen, dekorativen Filmplakat bis zum abstrakten Farbenspiel – die künstlerische Bandbreite der ersten Schau bei Gackeleia ist überaus groß. Doch Reinhold Busch möchte das Spektrum noch erweitern: Nicht allein, dass er für bildende Künstler aller Stilrichtungen offen sein möchte. Gackeleia soll sich vielmehr zu einem richtigen Kulturzentrum mausern, das Gäste von weithin aufs Land lockt: nicht nur mit Ausstellungen, sondern auch mit Lesungen, Kleinkunst und Theater. Ein Anfang ist gemacht.
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Kunst im Spannungsfeld von Harmonie und Dissonanz
von Maryanto Fischer 18, Juni 2003
"Gackeleia" möchte sich als Kulturzentrum am Fuße der Ronneburg etablieren.
Die neu eröffnete Galerie "Gackeleia" in Ronneburg enthüllt seit einigen Tagen beide Sphären künstlerischer Wirkungsweisen, hier offensichtlich, dort verdeckt, auf subtile sowie markante Weise.
Eine Lobby für Künste aller Genres hoffen die Galeristen Bernhard und Reinhold Busch zu schaffen. Ein Zentrum, das nicht nur als Präsentationsstätte bildender Kunst, darüber hinaus bewusst auch für literarische Lesungen, Konzerte oder dramatische Darbietungen genutzt werden soll. Zeitgenössische Kunst gerade in einem Gebäude aus dem frühen 19. Jahrhundert zu exponieren, darf als Herausforderung ebenso gewertet werden, wie als Chance. In rund dreijähriger Arbeit funktionierten die Gebrüder Busch die rustikale Lokalität , die durch ihre hohen Wände sowie zahlreichen Abteilungen und Etagen als Präsentationsmedium geradezu prädestiniert ist,
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in eine Galerie der besonderen Art um: Im Auge des Betrachters verschwimmt hier der Raum mit seinen weißen Wänden, den Diagonalen,Horizontalen und Vertikalen, welche durch die braunen Fachwerkbalken nachgezeichnet sind, zu einem allumfassenden, harmonischen Gesamteindruck, der zum integrativen Bestandteil der gezeigten Objekte stilisiert scheint. Paradoxerweise existiert diese von außen erzwungene Einheit zwischen Werk und Raum gerade im Kontrast. Zuletzt hat Reinhold Busch mit der "Gackeleia" auch seinen eigenen Arbeiten eine öffentliche Heimat geschaffen. Er gehört zum wohl letzten Dutzend deutscher Plakatmaler, die Filmplakate für die großen Kinos oder Filmverleihe großformatig nachgestalten
Während der Vernissage markierte die Mannheimer Kleinkunsttruppe "Drama light" einen gelungenen Auftakt für die umfassende Kunstförderung. Ronneburgs Bürgermeister Heinz Habermann, sowie Landrat Karl Eyerkaufer zeigen sich angetan von der Idee eines Ronneburger Kulturzentrums: "Ich freue mich, dass in Zeiten finanzieller Kürzungen, auch im Kulturbereich, das Engagement der Bürger ungebrochen ist. Im Zeichen der Burg soll die 'Gackeleia' vielen Menschen den Zugang zu Kunst ermöglichen", bemerkt Eyerkaufer, während Habermann speziell den funktionellen Aspekt künstlerischen Schaffens als Bestandteil gesellschaftlichen Zusammenlebens hervorhebt.
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